Staudernheim. Großer Bahnhof an der Kreuznacher Straße am Ortsausgang Richtung Boos, wo linkerhand die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG als Bauträger und Investor auf 32.000 Quadratmeter 49 Bauplätze realisieren wird und bei einem Festakt zum Spatenstich im Neubaugebiet (NBG) „In den Neunviertel“ einlud. „Ein ganz besonderer Tag und ein Meilenstein für die Volksbank, die Ortsgemeinde Staudernheim und die künftigen Neubürger. Eine starke Region braucht starke Orte“, rief Volksbank Vorstandsmitglied Thomas Reinig vor dem Ortsgemeinderat, kommunalen Würdenträgern und beteiligten Firmen aus und ließ fünf Jahre Revue passieren. Mit diesem Termin falle der offizielle Startschuss für ein regional bedeutsames städtebauliches Projekt, das die Entwicklung der Verbandsgemeinde nachhaltig stärken und neue Impulse für Wohnraum, Infrastruktur und die lokale Wirtschaft setzen wird, sagte er. Die Genossenschaftsbank wolle das erschlossene Areal im Herbst 2027 übergeben. Das Immobilien-Repräsentanten-Team der Volksbank, unter ihnen Christian Klingler aus Bingen, stand parat. Allesamt lobten „das traumhaft gelegene Areal und ebene Gelände, was die Erschließungskosten nicht verteuere, die tolle Region und die Infrastruktur in Bahnhofsnähe sowie eine intakte Dorfgemeinschaft und die Nachfrage sehr vieler junger Menschen“. >Der Bebauungsplan sei bewusst flexibel gestaltet, sodass Einfamilienhäuser wie Doppelhaushälften, Tiny-Häuser oder Mehrfamilienhäuser möglich sind.  

Dank zollte Thomas Reinig den Grundstückverkäufern, der VG Nahe-Glan, den VG-Werken, dem Landesbetrieb Mobilität und Genehmigungsbehörden sowie der katholischen Kirchengemeinde St. Willigis Nahe-Glan-Soon und dem anwesenden Meisenheimer Stadtbürgermeister Reinhold Rabung, ohne deren Kooperation die Erschließung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Die Deutsche Bahn AG habe die Entwässerung unter dem Bahndamm hindurch gestattet. Es seien enorme Kraftanstrengungen gemeistert worden; – die Firma Dag Stein aus Kirn begleite die Bauüberwachung der gesamten Maßnahme. Weitere Partner sind die Baugesellschaft Knebel, das Ingenieurteam Günter Retzler und Elektrotechnik Will. „Es gibt Menschen die Berge versetzen können“, lobte Thomas Reinig und nannte Staudernheims „Ob“ Philipp Geib beim Namen, der mit seinem außergewöhnlichen Engagement Wege ebnete und Hürden beseitigte. Philipp Geib seinerseits plauderte aus dem Nähkästchen. Er dankte seinem Vorgänger Rolf Kehl und dem Ortsgemeinderat; – alle Beschlüsse zum NBG seien einstimmig gefasst worden und zukunftsgerichtet, sagte er. „In einer reinen Wohngemeinde leben, da wo andere Urlaub machen“, habe Charme. Man werde den alten Ortskern im 1460 Einwohner-Ort nicht aus dem Auge verlieren und auch da investieren. Grußworte und Lob übermittelte namens des Kreises Bad Kreuznach der Erste Beigeordnete Oliver Kohl und Landtagsabgeordneter Markus Stein.

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