Bad Sobernheim. (Foto oben: Ex Lehrer Karl „Charly“ Hassbach (mit Shirt) in der Mitte) Die Vorplanung, Einladung und Organisation übernahmen Rebecca Weinmann und Sport- und Sozialkundelehrer Björn Büttner. So hatten sich im Vorfeld 350 von über 500 einstige Schüler für eine geführte Schulführung angemeldet, über 250 wollten nach dem offiziellen Teil noch weiter durch die Stadt und um die Häuser ziehen, insbesondere ins Q1710, das von Ehemaligen geführt wird, wie Rebecca Weinmann vom Planungsteam über den Programmablauf mittelte.

Gerhard Engbarth, Foto oben, Abi-Jahrgang 1969, wird in seiner Kolumne „Alla dann – Ihr Gerhard Engbarth“ für den Öffentlichen Anzeiger schreiben: „Uffem Schulhof is die Hölle los“ und weiter: „E bissje abseits, inneme Eck, laaf ich de zwä Schulmeischter aus meim Johrgang, Dieter Kilsch und Wolfgang Scheffka in die Fieß. De Dieter war Pysik-Professer an de Binger Hochschul und de Wolfgang 25 Johr lang Konrektor an der Raealschul uff Halme in Kiere“. Dem Trio war es vergönnt, mit der heutigen Gymnasial-Lehrerin Diana Pfeifer-Blaum eine Schulführung machen zu dürfen. Im Keller im Raum für Kunst sind die ratzerote Wände und Flure mit Zitaten zum Thema „Kunscht“ gemalt. Bekanntlich kommt Kunst von können und da blieb dem felkestädtischen Kunstschaffenden, Mundartpoet, Buchautor und Bluesikant der Picasso Satz in Erinnerung: „Wenn ich wüsste, was Kunst ist, würde ich es nicht verraten“. Das EFG als gehobene Bildungsstätte widmet sich in besonderer Weise alljährlich dem Holocaust, das EFG nimmt am Schüleraustausch „Erasmus“ teil und ist eine von 5.000 im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Thema dieses Quartetts –Foto oben- war das Sobernheimer Intelligenzblatt von 1848, und dass aus allen Sowwerummer Pennälern „etwas Anständiges geworden ist“, erinnerten sich Chirurg Joachim Dietz (Abi: 1970, rechts), Lehrer- Urgestein Kalli Büttner (83 Jahre), Ehrenamtler Gernot Schauß, einst Richter am Oberverwaltungsgereicht Koblenz und Medizin- und Geschichtshistoriker Professor Dr. Peter Schmiedebach (links).

