REGION. Kirn/Bad Sobernheim. (Foto oben Otzweiler.) Am 28. Januar titelte unter der Rubrik „Blaulicht“, Landkreis Bad Kreuznach, der Wochenspiegel > „Persönliche Gründe – der Kirner Wehrleiter schmeißt hin“ – nähere Angaben werden keine gemacht, wird der VG Wehrleiter Markus Späth zitiert – Kann man so machen! Wehrleiter der Stadt Kirn will er bleiben. Hallo, was liegt da im Argen? Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Geht es mit „neuem Wein in alten Schläuchen“ weiter so wie bisher in die falsche Richtung? Die Gerüchteküche brodelt inklusiv Geheimniskrämerei und Rätselraten über die „Chemie“ und „halbe“ Stelle… Der VG-Wehrleiter Kirner Land sei der zentrale fachliche Ansprechpartner zwischen Feuerwehren und Verwaltung. Er koordiniere die Zusammenarbeit der Wehren, wirke an Alarm- und Einsatzplanung mit, begleitet Ausbildungskonzepte sowie Beschaffungen und achtet darauf, dass „die gesetzlichen Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz zuverlässig erfüllt werden“, so steht es im Wochenspiegel. Am 11. März 2026 will ein „externer?“ seinen Hut in den Ring werfen – die zwei Stellvertreter Andreas Kaiser und Thorsten Borger wollen weiter machen.

www.Heylive.de erreichen seitdem Mails, teils mit 13 Punkten speziell zum Thema Kirner Land – Bürger sorgen sich: 1.) Beim Brandschutz in öffentlichen Gebäuden bestehen erhebliche Defizite. 2.) Gesetzliche Vorgaben werden nicht konsequent umgesetzt. Wörtlich: „Die tragische Brandkatastrophe in der Schweiz hat uns erneut vor Augen geführt, wie schnell ein Versagen im Brandschutz Menschenleben kosten kann. Umso erschreckender ist es, wie wenig Bewusstsein vielerorts für diese Verantwortung vorhanden ist. Es ist bequem, im Nachhinein mit dem Finger auf Betreiber, Feuerwehr oder Behörden zu zeigen – doch wer ehrlich hinschaut, erkennt: Auch bei uns an Nahe und Glan, vielleicht sogar im gesamten Kreis, sieht es nicht besser aus“.
Oder: „Ein Hoch auf das Ehrenamt – und vor allem auf diejenigen, die sich trotz Widerständen für Sicherheit und klare Strukturen einsetzen. Denn eines sollte jedem klar sein: Wenn etwas passiert, steht die Ortsführung in der Verantwortung. Und zwar in allen Belangen. Dass dieses Risiko vielerorts so leichtfertig hingenommen wird, ist schwer zu ertragen.“
Zitatende. Keine Frage: Das Aufgabengebiet und die delegierte Verantwortung an der Spitze ist entsprechend groß, die Wertschätzung gering: www.Heylive.de berichtete des Öfteren von geschlossenen Gemeindehäusern wg. Brandschutz- und Fluchtwegemängeln in Limbach und Monzingen. Und von einer überaus effektiven VG-Wehrleitung im Hauptamt mit Max Kraushaar und zwei Gerätewarten in der VG Nahe-Glan und mit Fulltime-Jobs ab 2026. >Siehe www.heylive.de Bericht vom 27.1.2026 –Bad Sobernheim „180 Einsätze stehen zu Buche“: Was da geschrieben steht und was mit einer Wehrleitung im Hauptamt erreicht wurde ist A` la bonne heure und ein Quantensprung.

Rückblick: Seinerzeit vor vier Jahren klinkte sich die VG Kirner Land mit einem Dienstleistungszentrum (DLZ) oder Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) mit der VG Nahe-Glan und in Monzingen (oder Bad Sobernheim) frühzeitig aus und favorisierte das Gelände von Holz Kuntz/ Kirn-Sulzbacher Straße: „Es gibt schon länger bei uns in Kirn Aktenordner über die Causa FTZ“, erklärten auf Nachfrage im Januar 2023 (Foto unten)…

…die Wehrleitung im Kirner Land, Bürgermeister Thomas Jung (von links), VG-Wehrleiter Markus Späth und Rolf Fuchs. Aber, man hört seitdem nix mehr – jetzt geht Wehrleiter Markus Späth von der Fahne: „Es hakt im Kirner Land – Status Quo auf allen Ebenen“, wollen viele nicht genannt werden.
Und seit Ende 2025 liegt ein Neubau Feuerwehrhaus Monzingen Richtung Langenthal nahe dem E-Werk („In Oges“) mitsamt Hochwasser- und Katastrophenschutzzentrum mit Equipment von VG Nahe-Glan und dem Kreis KH ebenfalls auf Eis. Möglicher Vorwand: Standortnachteil – mit 6,5 Millionen Euro zu teuer, im März 2026 wird weiter im Kreishaus KH beraten. In Sohren-Büchenbeuren hat laut Medien der Verbandsgemeinderat Kirchberg im Mai 2025 an der K 75 ein Neubau mit acht Fahrzeughallen plus Waschhalle, Sozial- und Funktionsräumen für 6,9 Mill. Euro beschlossen, das 2027 bezogen werden wird.

