Weiler bei Monzingen. …die kleinen Handwerksbetriebe an der Nahe. Dazu zählt auch die Weilerer Bäckerei Dalheimer, die mit ofenfrischen Brötchen, Brot und süßem Backwerk Kunden aus vielen umliegenden Orten von Haus-zu-Haus beliefert. „Wir arbeiten mit Freude für Ihr tägliches Brot“, so wirbt die alteingesessene Bäckerei Dalheimer mitten im Weilerer Ortskern in der schmalen Zehntenstraße No.5 auf ihrer Homepage.

Anfang Januar 2018 übernahmen Marco, seine Frau Ivonne und Sohnemann Till in vierter Generation von Vater Rolf Dalheimer die Traditionsbäckerei, die der Senior 34 Jahre lang, tagein und tagaus führte, und die einst 1919 von Karl Dalheimer gegründet wurde. Der Familienbetrieb ist in der gut 450-Seelen zählenden Weinbaugemeinde mit viel Fremdenverkehr und Übernachtungskapazitäten tief verwurzelt, noch immer ist Senior Rolf Kümmerer und quasi „das Zäunchen ums Haus“, ein Bäckergeselle in der Backstube und eine Verkäuferin zählen zum Team. Marco Dalheimer ist Bäckermeister aus Passion, er legt viel Wert auf den persönlichen Kundenkontakt mit qualitativ hochwertiger handwerklicher Backkunst; – jedes Teilchen, Brot oder Brötchen geht durch die Hand des Bäckermeisters. Die Mehle und Rohstoffe werden von regionalen Partnern bezogen. „Wir verzichten auf Konservierungsstoffe und sind unserem ursprünglichen Handwerk treu geblieben“, ist die Firmenphilosophie des Handwerksmeisters. Dadurch möchte der Weilerer sich von den vielen Discounter-Bäckereien abheben. Und seine Stammkundschaft dankt es ihm, der 44-jährige betreibt Kundenpflege im besten Sinne und er fährt mit seinem weißen Bäckerbus über die Dörfer und liefert auch vorbestellte Ware aus. Die Lieferfahrten über Land zu festen Haltestellen haben zugenommen und boomen; – neben den fünf Nachbarorten kamen in jüngerer Vergangenheit Seesbach, Weitersborn, Schwarzerden, Daubach, Rehbach und Bärweiler hinzu, in letzterer Gemeinde bat Ortsbürgermeister Helmut Schmell, Bärweiler anzufahren. Gesagt, getan.

„Berliner da“ steht in der Fastnachtszeit auf einem Aufsteller vor dem Bäckerladen, wo es auch Grundnahrungsmittel gibt. Jetzt im Herbst zur Oktoberfestzeit laufen überwiegend außer dem Standartprogramm saisonale und regionale Spezialitäten wie eine Brötchenvielfalt und Feingebäck, Hefezöpfe, Zwiebel-, Quetsche- und alle Sorten Obstkuchen. Süße Kaffeestückchen, Party- und Laugengebäck gehen wie das sprichwörtliche „geschnitten Brot“. Individuell werden Torten auf Kundenwusch hergestellt.

>Das Bäckerei-Fachgeschäft in Weiler ist montags bis donnerstags vormittags geöffnet, freitags ganztägig und am Samstagmorgen. Selbstverständlich wird auch sonntags auf Anfrage sowie für Vereine frisch gebacken und geliefert, wirbt Marco Dalheimer. Bernd Hey.   

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