Hurra, der Fußball rollt wieder! Ganz schnell die WM abhaken. Auf ein Neues: Man darf wieder gespannt sein auf tollen Fußball überall im Land. 33.827 Dauerkarten auf dem Betze sind absoluter Rekord, aber bei zwei Auftaktspielen Endstand 0:0! So wird das nix. Wie lange will Geschäftsführer Sport Thomas Hengen noch zugucken, wie groß ist (noch) der Kredit von Fuchtler Torsten Lieberknecht?

 Vom Ligakonkurrent Hertha BSC wechselte ihr Bester Fabian Reese in die Autostadt zum Relegations-Absteiger und Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg, wo beim Liga-Auftakt 2026/`27 der 1.FC Kaiserslautern gastierte. Die Roten Teufel setzten Ausrufezeichen, spielten ganz stark auf – belohnten sich letztlich beim 0:0 aber nicht und ließen zwei Punkte liegen.  

Die Berliner dagegen gewannen ohne Reese gegen den VfL Bochum „tief im Weeesten“ ihr Auftakt-Auswärtsspiel glücklich mit 1:0. Erwähnenswert waren Proteste und ein Transparent gegen zu hohe Eintrittspreise: „Das Relikt des Arbeiterclubs: Wir malochen. Ihr kassiert“. Ein Aufschlag von 10.-€ für eine Karte von 42.- Euro im Gästeblock des VfL provozierte erneut die Hauptstädter in der neuen Saison in der Malocherstadt von Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer zwischen Förderturm und Flutlichtmast bis hin zur Spielunterbrechung. Im zweiten Spiel schlugen am 15. August die Berliner Absteiger Heidenheim mit 4:1.

Beim zweiten, ausverkauften Samstagabend- „Hochrisiko“ Flutlichtspiel hatte der FCK im 70.ten Südwestderby unter dem neuen Cheftrainer Maximilian Senft den KSC auf dem Betzenberg zu Gast. Für alle Spieler und Zuschauer war das Highlight einer ganzen Region angerichtet, die Erwartungshaltung hoch. Gänsehautfeeling pur beim „Palzlied“. Der Südwestderby-Kracher der Zweikämpfe verbuchte in HZ 1 beim 0:0 17 Fouls. „Spielerisch zu wenig, unterstes Niveau“ kommentierten Marco Hagemann und Felix Kroos (Sky/RTL). Nach einem krassen Einbruch in HZ 2 hielt Torwart Julian Krahl passive Lauterer im Spiel. Zunehmend wurde „der 12. Mann“ unruhig, weil die giftig-galligen Youngster-Gäste die zweiten Bälle überlegen verwerteten. 12:2 Torschüsse für den KSC, der näher dran war. Lautern rettete ein Remis ins Ziel. Zwei Nullnummern zum Ligastart für den 1. FC Kaiserslautern, Matchwinner war Krahl. Das ist zu wenig trotz acht Minuten Nachspielzeit – die Betze-Elf brannte nicht.

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