GASTBEITRAG: In der Weinbaugemeinde Monzingen soll an der Grundschule/Beindestraße im Rahmen der Straßensanierung eine moderne Bushaltestelle realisiert werden. Der OG-Rat beschloss dies nach mehreren Ortsterminen am 27. April 2026. Peter Herrmann enthielt sich seiner Stimme und trug seine begründete Meinung vor. Lesen Sie selbst. Text & Foto: Peter Herrmann.

 Beim Thema „barrierefreie Bushaltestelle“ zwei Beispiele nagativer LBM-Arbeiten – die Bushaltestelle Friedhof in Monzingen kann wegen des Kurvenbereichs unmittelbar vor dem Hochbord der Haltestelle von großen Bussen nicht so angefahren werden kann, dass Leute auch barrierefrei hinten aus dem Bus aussteigen können. Der Bus steht aufgrund der Buslänge schräg und hat hinten einen weiten Abstand zwischen Fußtritt und Bordsteinkante.

– Ganz krass ist die nagelneue „barrierefreie“ Bushaltestelle „Merxheim Ortsmitte“. Diese plante der LBM im Rahmen des Ausbaues der Hauptstraße durch Merxheim (L232) mit und ließ sie bauen. Doch ist diese Bushaltestelle derart kurz, dass die Busse, die dort halten sollen, überhaupt nicht dort halten können. Es sei denn, sie halten zunächst mit der vorderen Tür zum Einsteigen, fahren dann wieder an und stoppen erneut und dann so, dass die hintere Tür an der Bushaltestelle ankommt und die Leute dort barrierefrei aussteigen können.

Die KRN kann damit die Haltestellenschilder und damit die Haltestelle auch nicht dort an diese neue „barrierefreie“ Haltestelle hin verlegen. Die Busse halten damit wie zuvor an flachen Bordsteinen direkt am Denkmal bzw. schräg gegenüber kurz vor der ehemaligen Post im Kreuzungsbereich der Hauptstraße mit der Großstraße und der Bruchgasse.

Wer sowas so plant und baut, den müssen wir nicht erneut mit der Planung einer Bushaltestelle betrauen. Siehe auch das Bild zur nicht nutzbaren ultrakurzen Merxheimer Mini-Bushaltestelle ganz oben.

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