Bad Sobernheim. Freibad-Fans zählen die Tage bis zur Saisoneröffnung am 1. Mai rückwärts. Areale wie gemalt, picobello-saubere Schwimmbecken und kristallklares Wasser sowie traumhaft-gepflegte Liegewiesen erwarten in den beiden Freibädern Bad Sobernheim und Meisenheim möglichst viele Badegäste.
Bei einer Stippvisite zur Saisonvorbereitung mit dem Ersten Beigeordneten der VG Nahe-Glan, Ron Budschat, herrschte eitel Sonnenschein und ein strahlend blauer Himmel; – ein gutes Omen. Bekanntlich ist dies die beste Werbung. Die beiden „neuen“ Betriebsführer in Bad Sobernheim, Andreas Barth, und in Meisenheim Stefan Nerbas sind quasi „alte Hasen“, Fachpersonal, die das Metier aus dem Effeff kennen. Derzeit ist das Technikgebäude im Frei- und Erlebnisbad „Am Rosenberg“ eingerüstet; – hier wird das Dach erneuert und mit einer PV-Anlage ausgerüstet, um gerade in den von der Sonne verwöhnten Sommermonaten Energieautark zu werden und Kosten einzusparen. Eine neue elektronische Schließanlage ist montiert.
Eugen Krax von der Bittmann-Stiftung erhielt ein dickes Dankeschön, denn sowohl die Verwaltungsgebäude wie die Schwimmbäder sind mit lebensrettenden Defibrillatoren ausgestattet. In der VG Nahe Glan und Lauterecken-Wolfstein sind es 180 Geräte, bis zum 15. Mai werden der Kreis Birkenfeld und die Stadt Idar-Oberstein bedacht und bis dahin sind dann fast 300 Defis in Funktion: „Wir hoffen dass kein Gerät benötigt wird, aber bei 300 Geräten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Leben gerettet wird“, sagte Eugen Krax, die DLRG und die Schwimmbäder bieten Schulungen an.

Die Ausschreibung sieht eine tägliche Öffnungszeit von zehn Stunden während der gesamten Saison 2026 und insgesamt 1.360 Stunden vor. Die Öffnungszeiten wurden im VG-Werkeausschuss flexibilisiert und dem Bedarf angepasst, Betreiber- und Kundenwünschen wurde Rechnung getragen, informierte Ron Budschat. Aufgrund basierender Statistiken und Erhebungen sei eine Öffnungszeit „wie früher schon ab 7 Uhr“ für eine Handvoll Berufstätiger oder Frühschwimmer wegen der enormen Vorleistung logistisch nicht sinnvoll, erklärten die beiden Betriebsführer im Werksausschuss, dafür seien die Bäder zu klein. Bewerbungsgespräche für den Kassenreich sind abgeschlossen, Personal ist da, Dienstpläne geschrieben – an Nahe und Glan herrsche optimistische Vorfreude, „eigentlich darf jetzt nix mehr schlimmes passieren“, sagte Stefan Nerbas. Die Besucher nutzten sehr rege die Möglichkeit des Kartenvorverkaufs, 98 Prozent erledigten dies Online, sagte Ron Budschat. Auch die DLRG ist froh, dass sie für den Vereinssport kurze Wege hat und bei den Spritkosten nicht mehr nach Hargesheim fahren muss und direkt vor der Haustür dieses tolle Ambiente und die Atmosphäre nutzen kann. Am 1. Mai lädt die DLRG traditionell um 11 Uhr zum Anschwimmen ein.
Zum Foto ganz oben: Kristallklares Wasser im Hintergrund und tipp top gepflegte Schwimmbecken samt Liegewiesen: Der Betriebsführer im felkestädtischen Rosenberg-Erlebnis-Freibad Andreas Barth (von links), sein Pendant im Meisenheimer Freibad in der Heimbach, Stefan Nerbas, Eugen Krax von der Bittmann Stiftung, Erster Beigeordneter Ron Budschat und der Erste Vorsitzende der Bad Sobernheimer DLRG Heiko Jachmann und Benjamin Rauth signalisieren „alles okay –alles im Flow“ und freuen sich auf die Schwimmbad-Eröffnung am 1. Mai.

