Monzingen. Vier vierte Klassen der Monzinger Grundschule beteiligten sich am Umweltschutztag des Monzinger Sportfischereivereins, der sein Domizil im Kaisergarten hat. Die 76 Schüler wurden von sechs Jugendlichen und 25 ehrenamtlichen Helfern des 76 Mitglieder zählenden Vereins sowie ihren Lehrern betreut und begleitet – alle trugen orangene oder gelbe Warnwesten. Die Aktion wurde erstmals von der Wärmetauscherfirma Kelvion aus der Monzinger Industriestraße 6 gesponsert, freute sich der Finanz-Ressortleiter Norman Römling. Grußworte sprachen Ortschef Klaus Stein, Jürgen Disselhoff  und der Landtagsabgeordnete Markus Stein und lobten das Engagement. Die Umweltaktion war eng getaktet – natürlich gab es Tee oder Limonade, Eis oder gegrillte Würstchen. An der Anglerhütte nahe der Nahe stand ein Container der alle Umweltsünden aufnahm. Viele berichteten über ganz spezielle Funde – vom Teppich über Klamotten und Glas bis hin zu alten Autoreifen.    

„Viel schöner als Schule“ äußerten alle Viertklässler  – die Mädels Mina und Merle aus der 4a, Annalena, Lotta und Leana aus der 4d waren mit einer größeren Gruppe am Gaulsbach und dem Entrainspark unterwegs und untersuchten unter den so genannten Benthos-Bestimmungen die Wasserqualität, Flora und Fauna, Ergebnis: Die Eintags- oder Steinfliegenlarven, jede Menge Bachflusskrebse und Co. zeugen allesamt von einer sehr guten Wassergüte, bilanzierte Marco Zimmermann aus Auen, Fischereiberater beim Landkreises Bad Kreuznach. „Die Kinder waren anfangs skeptisch, aber am Schluss waren sie nicht mehr vom Wasser wegzubringen. Die Aktion war eine Win-Win-Situation aller Beteiligten“, lobte er. Eva Finsterbusch steht in Diensten des Landesamtes für Umwelt und hatte in Monzingen erneut quasi „Heimspiel“. Auch sie erklärte den Schülern spannend und authentisch, wie wichtig der Umweltschutz und die Artenvielfalt für uns alle sind.

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