Bad Sobernheim. Am 1. Maifeiertag eröffnete in der Felkestadt neben dem Freibad auch der Barfußpfad; – das touristische Highlight und Leuchtturmprojekt mit seinem bundesweiten Alleinstellungsmerkmal geht seit 1992 in die 35. Saison. Kinder machten es sich beim Picknick auf Decken bequem, Besucher strahlten mit der Sonne um die Wette.   

Zur Feier des Tages gastierten mit dezent-musikalischer Hintergrunduntermalung die Sängerin Christina Dietz aus Odernheim und der Bad Sobernheimer Gitarrist Tommy Weyand. Das Duo aus der Phönix Coverband war Sahnehäubchen und i-Tüpfelchen. Anders als angekündigt sprang Tommy Weyand kurzfristig in die Bresche. Das Duo probte kurz, und erntete für ihre unaufdringliche Unterhaltung mit beliebten Schlagern und Evergreens spontane Beifallsstürme. Christina Dietz singt seit Kindesbeinen und neuerdings auch bei den Powerfrauen im Donnerwetter-Chor. Das Lehmstampfbecken war erfrischend und machte seinem Namen alle Ehre, aber „wenn man einmal drin ist, geht’s“, rief freudestrahlend Julia Hottenbacher aus Weitersborn mit Familie. Am Nachmittag nach einer Trauung in Meisenheim eröffnete obligatorisch VG-Bürgermeister Uwe Engelmann die Saison und dankte den anwesenden Besuchern und dem Bauhof sowie der zuständigen Sachbearbeiterin und Ansprechpartnerin bei der WiföG für den Barfußpfad, Pia Ottenbreit.

Engelmann hielt bei strahlend blauem Himmel ein flammendes Plädoyer für die Ferienregion Nahe-Glan und zählte die beiden Freibäder, das Freilichtmuseum, Draisine, Fahrrad-und Wanderwege und die vielfältigen Attraktionen samt Ferienprogramm auf. Pia Ottenbreit hoffte am Ende des Tages wie im vergangenen Jahr bis 2.500 Besucher zählen zu können und sie rührte kräftig die Werbetrommel für zwei Ferienfreizeiten auf dem Barfußpfad am 9. Juli und 7. August in Kooperation mit dem Bildungszentrum Scherer Green Network (SGN) aus der Poststraße 7.

Für über 20.000 Euro wurde die komplette Schließfachanlage erneuert und auf 100 erweitert, der Eingangsbereich verschönert. Fünf Mitarbeiter im Mini-Job und Teilzeitkräfte werden beschäftigt. Entlang des Barfußpfades auf dem 3,5 Kilometer langen Rundweg mit zehn Stationen wurden die Warn- und Hinweisschilder überarbeitet, werden gedruckt und zeitnah installiert. So soll dem geologischen Lehrpfad, den Idealen von Pastor Emanuel Felke (Licht, Luft, Wasser, Erde) 100 Jahre nach seinem Tod im Felke-Jahr und der umgebenden Landwirtschaft direkt am Barfußpfad und dem Weinanbau Rechnung getragen und darüber informiert werden. 

Seit dem vergangenen Jahr heißt die Location mit etwa 350 Sitzgelegenheiten und seinem einladenden Ambiente „Nahe-Bar“. Der in der Felkestadt aufgewachsene Teilhaber und Manager Tobias Kaaden betreibt mit den Brüdern Zoran und Rado Perovic und einem Fünf-Jahres-Vertrag in dem gastfreundlich angeordnetem Equipment im zweiten Jahr den Barfußpfad und hatte bei der Eröffnung am Tag der Arbeit alle Hände voll zu tun. –hey- Weitere Infos: www.ferienregion-nahe-glan.de

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