Merxheim. Während einer Feierstunde im vollbesetzten Merxheimer Rathaus wurde Alt-Ob Egon Eckhardt (Mitte) mit der Willy Brandt Gedenkmedaille geehrt. Es ist die höchste Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. „Ehre, wem Ehre gebührt“ hieß die Tageslosung von Genossen, Mandatsträgern, Bürgern, Vereins- und Weggefährten.
Seine Biografie und Vita würde Bände füllen, die Laudatio auf eine Merxheimer „Institution und feste politische Größe“ hielt der Fraktionsvorsitzende im VG-Rat, Dr. Denis Alt: „Egon, auf dich ist immer Verlass“. Seine Verwaltungserfahrung, Engagement und die riesige Kompetenz hätten ihn bei Widerständen eher angespornt. Alt zählte in diesem Kontext innerörtliche Stationen wie den L 232 Ausbau und viele Gespräche seit zehn Jahren auf.
Eckhardt erinnerte an seine Anfänge; – den Ausbau der Großstraße und die Einführung der neuen Beitragssatzung. 31 Jahre im Gemeinderat stehen zu Buche, 26 Jahre als Merxheimer „OB“. Es sei nicht immer einfach gewesen, aufgehört habe der 73-jährige ausschließlich aus familiären Gründen, unterstrich Eckhardt, und er habe mit Stolz und Freude den Abschluss der Hauptstraße begleitet.
Die SPD-Landesvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler fand ganz persönliche Worte des Dankes und der Wertschätzung: „Es sind die Mitglieder vor Ort, die im Alltag an der Basis das Fundament der Demokratie und die Fahne der SPD hochhalten“. Die Fraktionschefin im Landtag erinnerte an die Landtagswahl am 22. März 2026, und sie ließ eine Vielzahl politischer Inhalte Revue passieren: „Wir haben geliefert und nicht den Kopf in den Sand gesteckt“, rief sie kämpferisch aus.
Namens der kommunalpolitischen Familie aller Couleur dankte VG-Bürgermeister Uwe Engelmann und plauderte quasi aus dem Nähkästchen. Eckhardt sei „ein alter Hase“, neben großen Verdiensten habe er über Jahre die Fusionsverhandlungen der neuen VG Nahe-Glan begleitet und mitgestaltet. Sonja Bräuer von der SPD Nahe-Glan dankte Ehefrau Marianne mit Blumen, SPD-Ortsvereinschef Fethi Bayer und Michael Simon (Kreis) gratulierten Egon Eckhardt. Bernd Hey.

