…beim besten Willen. Eine www.Heylive.de Hommage an eine fleißige Zunft…Mandy und Michael Stuke begegnet man übers Jahr auf Kerwe und Festivitäten oft und gern – sie gehören einfach dazu. Jederzeit freundlich, ansprechbar, sympathisch, seriös, zuverlässig und doch zurückhaltend und nicht aufdringlich. Ihre Passion als Servicekraft ist das Bedienen von Frischgezapftem und ganz viel mehr; – diesen Job erledigt Mandy in diesen närrischen Tagen im Februar 2026 seit 2×11 Jahren, ihr 66-jähriger Vater Michael bediente erstmals beim Heimbacher Brunnenfest vor 49 Jahren. Er ist gelernter Portefeller (Feintäschner) und arbeitete bei Wayand in Weierbach und der Polytec Group.  Die 36-jährige Mutter einer dreijährigen Tochter ist gelernte medizinische Fachangestellte und arbeitet in der Bad Kreuznacher Urologie am Schloßpark. Und wenn jetzt 2026 in Kirn und Bad Sobernheim händeringend Festwirte bei der Kerb gesucht werden, liegt es mit Sicherheit nicht an Vater und Tochter.  Was sie wegschleppen und unters Volk bringen und auf dem Rückweg das Leergut Retour bringen, diese Arbeit kann nicht getoppt werden.

Ja, liebe Jugendliche und Kinder der Generation Y und Alpha: Als eure Eltern „damals, früher“ die Kirner Kerb besuchten, da floss das Bier in Strömen, da lief mehr daneben und wurde wegen Sättigung und Überfüllung Oberkante Unterlippe mehr stehen gelassen, als heute vielerorts verzapft wird.

ERINNERUNG – Rückblick an eine HEYLIVE-Story 2006 –an den beliebten „Weißen Blitz“, Rolf Kirsch aus Sien bei Otzweiler: Damals spielten bei Hanne und Heiner Jost in einem großen Kirner Festzelt zwei! sechs-Mann Bands. Aus dieser Zeit ist auch der „Weiße Blitz“ als ein Kellner par Exzellent bekannt. Auf der Kirner Kerb ließ sich Rolf Kirsch aus Sien vom TV-bekannten Schlagerduo Moni und Anni in die Arme nehmen (Foto unten) und feierte sein ganz persönliches Jubiläum. Seit 50 Jahren kellnerte er im August 2006 profimäßig und vor 40 Jahren, 1966,  auf der Kirner Kerb hat er seine Frau Leocadia kennen gelernt.

   „Nur ganz wenige Kollegen seiner Zunft, die so lange durchhalten“, gebe es noch, lobte 2006 Festzeltwirtin Hanne Jost aus Niederhausen. Rolf Kirsch wusste im sprichwörtlich-doppelten Sinne, wo „der Barthel den Most holt“. Er konnte viel erzählen aus fünf Jahrzehnten. Schon 1953 habe er als „Tellerwäscher und Gläserspüler“ in Restaurationszelten angefangen, nur vom ganz großen „amerikanischen Traum vom Tellerwäscher zum Millionär hat es nie gereicht“, zog damals der in Sien lebende und in Hoppstädten Weiersbach geborene eine ganz lange, aber zufriedene Berufsbilanz. Als Kellner begann er 1956, als ein Glas frisch gezapftes Bier noch 35 Pfennig kostete. Das waren noch Zeiten – Kinder wie die Zeit vergeht…

PDF Datei unten, wo Mandy Stuke auf der 85. Bad Sobernheimer Johanniskerb kellnerte…

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