(Zwei-Seiten Blitzfoto oben: B41 Martinstein-erwischt!) Autofahrer aufgepasst: Es gilt übrigens, sich nicht nur während der SPEEDWEEK an die Spielregeln und Verkehrsschilder zu halten: Der erste Blitzermarathon in diesem Jahr in der Kalenderwoche 16 beginnt ab 13. April 2026 – Haupt-Tag ist am Mittwoch, 15. April. – im August folgt Teil II.
Wer zu schnell fährt muss damit rechnen, in eine Radarkontrolle zu rauschen und das kann dann zu den üblichen Sanktionen wie Bußgeld, Punkten in Flensburg bis hin zum Fahrverbot sehr teuer werden. Laut ADAC wird auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerorts kontrolliert, der Schwerpunkt liegt dabei auf unfallträchtigen Strecken und Bereichen wie Schulen, Baustellen und Krankenhäusern. Der ADAC bewertet die Kontrollaktion eigenen Angaben zufolge grundsätzlich positiv. Die intensive Medienberichterstattung sensibilisiere nicht nur jene, die tatsächlich geblitzt würden. Raser und Tempo 30 in den Orten an Nahe & Glan sind überall Thema. „Die Leute vergessen leider, was sie in der Fahrschule gelernt haben“, echauffierte sich Peter Herrmann im Gemeinderat in Monzingen. Gleiches ist überall zu hören. „Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen“, wird ADAC-Verkehrspsychologe Ulrich Chiellino zitiert.

OBACHT: Im Ausland sind die Strafen meist drastischer. Nach § 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt als Grundregel in ganz D ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme: Wer am Verkehr teilnimmt, muss sich so verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet, behindert oder mehr als unvermeidbar belästigt wird. Der Paragraf und seine Grundregeln mit vier Tatbestandsmerkmalen Schädigung, Gefährdung, Behinderung und Belästigung haben eine fundamentale Bedeutung.

Gerade hat die Polizei Kirn ihre aktuelle Auswertung für das Jahr 2025 und damit eine insgesamt positive Entwicklung des Unfallgeschehens im Dienstgebiet veröffentlicht. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 990 Verkehrsunfälle registriert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 110 Unfälle beziehungsweise 10 Prozent. Nach einem Höchststand im Jahr 2023 mit 1.187 Verkehrsunfällen ist damit im zweiten Jahr in Folge eine deutliche Abnahme festzustellen. 2025 stellt zugleich den niedrigsten Wert im Fünfjahresvergleich dar (2021: 1.063; 2022: 1.101; 2023: 1.187; 2024: 1.100; 2025: 990). Die Gesamtentwicklung ist somit als erfreulich zu bewerten – schreibt die Polizeiinspektion Kirn zum Verkehrsunfalllagebild.

