MdB Grüne Tabea Rößner im Felke Vitalresort Menschel - Harte Kritik an DSL

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Zunge rausRadelnd zog die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner mit Tross im Rahmen einer Radtour „Politik in Fahrt“ von Mainz nach Idar-Oberstein. Als Sprecherin für Demografie und Medienpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion besuchte die frühere ZDF-Mitarbeiterin Projekte, die den demografischen Wandel aktiv und kreativ gestalten. Duchroth war eine Station, der neue Markttag mit Anbietern am Bärweiler Bürgerhaus war positives Thema. Gerade im ländlich strukturierten Raum gibt es für junge Leute und Familien drei zentrale Standortortfaktoren: Kinderbetreuung, Dorfladen und Internet. Und in Letzterem habe die Politik versagt, war Tenor: Vielfach wurde gar eine Servicewüste beklagt. Völlig absurd sei, dass Neubaugebiete wie etwa Leinenborn II jahrelang keine Grundversorgung wie Telefon bekommen, und auch nach der Novelle des Kommunikationsgesetztes es keinen Universalanspruch gibt. Dies zur Prüfung bekam Tabea Rößner mit.

Anderes Thema: Niemand widersprach dagegen der früheren Landtagsabgeordneten Elke Kiltz: „Wir haben uns immer für Tourismus stark gemacht“. Dennoch sei es traurig, dass der Disibodenberg und die Hildegard von Bingen nicht besser vermarktet werden. „Mehr Angebot erfordert mehr Geld- hier sind wir so gut aufgestellt wie nie zuvor, stoßen aber an Grenzen“, dachte KTI-Chef Ralf Schneberger laut nach. Die Wertschöpfungskette der Region sei okay. Statistisch erwirtschaften 956 Beschäftigte in den 18 Orten mit 18.000 Einwohnern in Stadt und VG über 55 Millionen Euro Umsatz. 250.000 Übernachtungen stehen zu Buche, weiterer 60.000 Tagesgäste kommen übers Jahr auch in die Kurhäuser.

Matthias Menschel: Neue Medien nutzen: Dr. Matthias Menschel informierte über eigene Instandsetzungen auf Wanderwegen, das Kurhaus ist als Wanderhotel mit allen Vorzügen wie Abholservice für die Wanderer zertifiziert. Auch er stellte der VG-Verwaltung ein gutes Zeugnis aus: „Kurhäuser und Kommune sind im Dialog, die regionale Kooperation funktioniert“. Prinzipiell habe man in den 1990-er Jahren gehandelt: „Felke und Wellness ergänzt und verträgt sich sehr gut“. Aber: Trotz gesundheitlicher Aufklärung werde man über 80 Prozent der Bevölkerung nicht erreichen. Diabetes, Fettleibigkeit und Bluthochdruck kommen viel früher, auch wenn der Anteil älterer und die der „jungen starken Alten und Silver-Surfer“ steigt, müsse die „gesundheitliche Eigenverantwortung gestärkt werden und dem Wähler und der Bevölkerung ganz klar von der Politik gesagt bekommen, dass Gesundheit teurer werde“, schrieb Menschel der Grünen Tabea Rösner ins Stammbuch, nicht die Symptome sondern die Ursachen zu behandeln.


Tabea Rößner MdB bei Menschels

Konstruktive Gespräche und Kritk

Adieu mit allen guten Wünschen

Urgestein Elke Kiltz mit Apfel