Impressionen vom 16. WeinWanderWegefest in Kirschroth -Wetterkapriolen

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Fotos unten >> Kirschroth. Die Kombination von Wein und Wandern, vom Genießen kulinarischer Köstlichkeiten in Gottes freier Natur lockte am Wochenende Hunderte in die Kirschrother Wingerte. Einheimische wie Andrea Theis oder Erich Mieck sprachen von einem Besucherrekord am Samstag. Nach Regen folgte eitel Sonnenschein, wandte sich alles zum Guten. Reibungslos klappe der Buspendeldienst - die Stimmung konnte nicht besser sein.

Am „Pool“ steppte vor Mitternacht der Bär, rund um den Dorfbrunnen wurde sogar geschwoft. 12 Mal waren die „Fröhlichen Zecher“ Ausrichter, zum vierten Male richtet es eine Interessengemeinschaft örtlicher Winzer das Fest aus. Grüne „WWW“- Pfeile weisen den Weg, die Stände rotieren jährlich und überraschten mit einem attraktiven Angebot, das keine Wünsche offen ließ. In diesem Jahr war das Weingut von Holger Barth mitten im Ort präsent. Flammkuchen, Grillschinken, Wildbratwurst oder Damwildgulasch mit Klößen und Birne, dazu ein Pfiffikus-Cocktail „Kirschrother Sunrise“ weckten alle Sinne- Herz, was will man mehr!

Die nächste Station auf dem 2,6 Kilometer langen Rundwanderweg führte vorbei an der Kirche Richtung Merxheim, wo im Stand vom Weingut Kay Bamberger mit Bernd Müller ein TV-erfahrener Koch die Töpfe dirigierte und den Kochlöffel schwang, Fisch-Paprika-Spieße, Asiatische Nudelpfanne, oder Schweinemedaillons in Champignons-Rahmsoße sowie Spießbraten frisch zubereitete. Liköre und Brände, aber auch ein „Peach-Royal“ oder „Vividus“, ein Perlwein Rose` wurden hier stark nachgefragt. Droben in der Harras stand das Team um Andrea und Stefan Theis.

Die Numero 3 auf der Weinkarte, ein 2013-er Blanc de Noir und eine halbtrockener Kerner QbA als leichter Sommerwein waren absolute Renner. Auf dem Grill brutzelten „Schlagnickel“, eine saarländische Brät-Spezialität, schmackhaft deftig und völlig unkonventionell im Brötchen serviert. Weiter ging es durch die Gemarkung Richtung Osten mit dem ulkigen Namen „Bratwurst“, bis man diesen köstlichen Klassiker tatsächlich am Stand von Markus Werner in bester Qualität neben weiteren Grillspezialitäten probieren konnte. Kirschrother Lump und „Wildgrafenberg“ Rotweine wachsen hier und sorgten am Platze für Pläsier. Zurück ging es bergab zum Zecherstein an die Wildgrafenbergquelle, wo die ehemalige deutsche Weinkönigin Edelgard Scheider-Finter aus dem kühlen Keller edle Tropfen, Sekt und Selters, Aperol Sprizz, „Hugo“ oder „Helga“ kredenzte, und die Gastwirtschaft von Gerold und Margit Schlarb für Kulinarisches (Schweinegeschnetzeltes, Hirschrahmgulasch, Schnitzelbrötchen, Nudel/Gemüse Tagliatelle) in Top-Qualität verantwortlich zeichnete.

Mit einem Gottesdienst ging es am Sonntag los, am Nachmittag zur Kaffeezeit war das große Kuchenbuffet der Landfrauen im Hof von Elfriede Hornung sehr gut frequentiert, alle Plätze besetzt und alle Platten ratzfatz geputzt.


Weilerer beim Gelage an der Wildgrafenbergquelle

Nußbaumer Feuerwehrchef mit Bollerwägelchen

Nachts steppte der Bär am Pool mitten im Ort

Unterwegs in der Weinbergslage Wildgrafenberg

Gänseblümchen aus Meddersheim & Lauschied