Kirschroth: Stimmungsvolles "Dorf der Lichter" - Adventsfenster im 12.Jahr

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Fünf -5- Fotos unten Textende - Kirschroth. Ein Abendspaziergang in diesen Tagen durch die kleine Weinbaugemeinde  lohnt sich und ist sehr empfehlenswert – zum zwölften Male sind die liebevoll und detailverliebt gestalteten Adventsfenster mit teils uralten Raritäten eine Augenweide. Das zehnte Jubiläum unter dem Slogan „Dorf der Lichter“ wurde vor zwei Jahren groß gefeiert. Dieser enormen Resonanz folgend gab es am Samstag eine Neuauflage.

Das halbe Dorf war beim Aufbauen auf den Beinen, und dafür erntete der federführende Kulturverein „Wir für uns Kirschroth“ von den Besuchern höchstes Lob und Anerkennung. Neben der „normalen“ Beleuchtung hatte das Team der Deko-Feen um Rita Schlarb und Katja Hexamer über 300 dekorative, pergamentumhüllte Teelichter kreiert, Veit Hexamer drechselte, Stefan Theis bereitete Winzerglühwein zu und Bettina Theis hatte in Anlehnung ans „Bäämsche gucke“ nach Weihnachten in der Adventszeit die originelle Idee, „Krippe gucken“. Welche kostbaren Schätze in der Weinbaugemeinde schlummern und in der Garage von Ewald Schlarb zutage gefördert und bestaunt werden konnte, war vom Allerfeinsten.

Größten Wert wurde in den zwölf Ständen rund um den Brunnen auf regionale und kreative Handwerkskunst aus Naturmaterialen gelegt. Hingucker waren ausgefallene Dekorartikel, Schmuck, Ton-, Beton- oder Töpferwaren und Weihnachtsschmuck. Heimische kulinarische Köstlichkeiten bis hin zu edlen Obstbränden rundeten ein ganz breites Angebot ab. Mit zunehmender Dunkelheit entfaltete der Ortskern im stimmungsvollen Lichterglanz seine ganze Pracht und verbreitete bei Minustemperaturen eine heimelige Atmosphäre - die Hauptstraße war voller Menschen. Erstmals hatte in „Kunnrads-Garage“ das Christkindchen ein Weihnachtspostamt eingerichtet, wo die Kleinsten mit ihren Eltern und Großeltern malen und basteln und natürlich einen Wunschzettel schreiben konnten, damit ja nichts vergessen wird. Für die Ankunft des heiligen Nikolaus war es am Samstag noch zu früh, erläuterten die Organisatoren den Kindern – der sei noch in der Harras Richtung Merxheim unterwegs und werde am Dienstag erwartet.

Instrumental begleitete das offene Singen das Bläserensemble „Brassa la Vita“ um Heiko Schmitt und mit Solisten aus den Orten rund um Guldental. Posaunen und Trompeten harmonierten prächtig. Musikdirektor Peter Nerschbach dirigierte den gemischten Chor „Fröhliche Zecher“, Ramona Wöllstein ihren Merxheimer Jugendchor „in Time“, bevor die örtliche Band „RedFoxFive“ mit weihnachtlichen Weisen, Balladen und beliebten Rockpop-Melodien am späten Abend zum Kehraus aufspielte.

„Einfach nur schön. Alles super. Das Dorf der Lichter rückt ganz nah` beisammen – die Adventsfenstertreffen beleben die Gemeinschaft ungemein“, resümierte Petra Heß, bei der organisatorisch die Fäden zusammenliefen. Zum zwölften Mal erfreut sich das Adventsfenstergucken größter Beliebtheit. Da werden Lieder gesungen, Gedichte gelesen, geplaudert und gescherzt. Kinder zeigen kleine Sketche oder spielen Instrumente und präsentieren ihr musikalisches Können.

Höhepunkt ist die lebendige Krippe und der Auftritt einer Laienspielschar am Heiligen Abend um 11 Uhr mitten im Ort am Brunnen. Übrigens: Die Fenster bleiben bis zum 6. Januar 2015 geöffnet, wenn die Heiligen Drei Könige vorbeikommen. Bernd Hey.

Zu den Bildern: Als das „Dorf der Lichter“ sorgten am Samstagabend die „Kirschrother Füchse“  zum zweiten Male für Furore und ernteten viel Lob von allen Seiten. Veranstalter war das halbe Dorf – federführend der örtliche Kulturverein „Wir für uns Kirschroth e.V.“


Stimmungsvoll "Am Pool"

Offenes Singen

Nette Leute: Handwerkskunst

Dorf der Lichter

...und Bläserklang