Landrat Diel ehrt hochverdiente Wehrmänner- Stabübergabe in Simmertal

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Foto- UNTEN - Kirn-Land. Hochstetten. Landrat Franz Josef Diel lobte den „tollen und festlichen Rahmen“ beim ersten Ehrenamtstag im Haus Horbach und dankte ebenfalls für die couragierte und ehrenamtliche Tätigkeit all den Bürgern, die wöchentlich und monatlich, über Jahre und Jahrzehnte sich für andere Bürger und die Allgemeinheit einsetzen und stark machen. „Die Arbeit ist unbezahlbar, lassen sie sich nicht beirren“, sprach er allen Mut zu. Die überwiegende Mehrheit der Mandatsträger will auch nach den Kommunalwahlen aktiv weiter machen, habe er erfahren. Jeder Dumme könne gegen etwas sein, aber sich für etwas einzusetzen, da brauche es Ideen, Charisma und Standfestigkeit. Feuerwehrleute würden direkt helfen, Hab und Gut und Menschenleben zu retten und dafür selbst ihr eigenes Leben einsetzen. Der Landrat sprach drei Dinge an: Gerade vor dem Hintergrund und den Problemen des demografischen Wandels müsse man sich um den Nachwuchs verstärkt bemühen. Zudem sei es zwingend geboten, in den Städten Mitbürger aus anderen Kulturkreisen zu integrieren, und die Feuerwehrmänner und –frauen müssten sehr gut ausgebildet und materiell und mit technischem Gerät optimal ausgestattet sein. Diel dankte den Familien und dem Freundeskreis der Wehrleute, aber auch den ganz starken Feuerwehr-Fördervereinen.

Für 35-jährige, aktive pflichttreue Tätigkeit wurden mit dem Goldenen Ehrenzeichen Frank Alt (Schwarzerden), Helmut Jakoby (Oberhausen), Wolfgang Wedig, Stefan Mildenberger und Dirk Korn (alle Hochstetten-Dhaun), Thomas Bender aus Heimweiler und Klaus Herrmann aus Limbach ausgezeichnet; - das Goldene Ehrenzeichen mit Eichenlaub für 45 Jahre Einsatz erhielten Jürgen Kaminski (Hahnenbach) und Ernst Schlarb aus Simmertal. Letzterer wurde jüngst als Wehrführer verabschiedet. Sein Sohn und Brandmeister Markus Schlarb (36 Jahre, Feinwerkmechanikermeister bei Hay in Bad Sobernheim) wurde von den Simmertaler Kameraden in der vierten „Feuerwehrdynastie“ der Familie Schlarb zum Nachfolger gewählt und ihm von Werner Müller bei der Feierstunde den Amtseid abgenommen. „Bauch und Fingerspitzengefühl und das nötige Quäntchen Glück bei allen Erstentscheidungen“ gab Ernst Schlarb seinem Sohn Markus  mit auf den Weg, besonders schwere und tödliche Unfälle am Ortseingang Hochstetten oder im Kellenbachtal blieben lange haften, sagte der Senior. Die tätige Hilfe habe immer Spaß gemacht „auch wenn der Mähdrescher dann stehen bleiben musste“, und man hätte sich blind auf die Mannschaft verlassen können.

>>>Mit dem Silbernen Ehrenzeichen wurden Ralf Zimmermann aus Hahnenbach und Michael Barth (Limbach) geehrt. Ebenfalls Erich Schmäler (Hahnenbach) und Jörg Bauer (fehlten entschuldigt).


Verdiente Wehrmänner