Gute Vorsätze sind "in" - Gemeinsam gehts besser

Kategorie: Lifestyle, Tipps im Alltag

 

Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied“, oder „Beim nächsten Mal wird alles anders“; - wer kennt nicht all jene Sprüche und Zitate, die vielleicht deshalb so nervig sein können, weil sie eben stimmen. Gute Vorsätze, Vorhaben und Veränderungen zum Jahresanfang sollten wohlüberlegt und nicht so dahergesagt werden. Gute Vorsätze sollten begründet sein und von innen kommen. Noch besser, wenn sie zielorientiert und sinnhaftig definiert sind.

1.    Ziele sollte man daher aufschreiben, klar formulieren und sich fragen, „warum tue ich mir das an?“ Sich gesünder zu ernähren zum Beispiel heißt ja nicht gleich, alles verändern oder auf alles verzichten zu müssen. Im Gegenteil: „Liebe geht durch den Magen“ sagt ein Sprichwort. Sich mit weniger und ausgewogener ernähren, das Essen besser zerkauen und mit viel Flüssigkeit langsam zu sich nehmen, damit umso eher ein Sättigungsgefühl eintritt, kann mit viel Bewegung eine wirksame Methode sein und sollte das ganze Jahr über gültig sein.

2.    Schriftlich Fristen setzen kann nützlich sein: Damit lassen sich Fortschritte besser kontrollieren und bleiben keine „Luftnummern“ oder „Luftbuchungen“. Wichtig ist auch, dass man sich treu bleibt, nicht verbiegt  oder etwas Verwerfliches tun sollte. Berufliche Vorhaben scheitern oft an der eigenen Trägheit. Oft muss man selbst den inneren Schweinehund überwinden und besiegen, aber dann ist der Mensch ein Gewohnheitstier.

3.    In jedem Falle sachlich bleiben und keine utopischen Vorsätze formulieren. Dies geht immer in die Hose und ist zum scheitern verurteilt. Man darf die Meßlatte nicht allzu hoch legen und muss sich selbst fragen, was realistisch und machbar ist. Quälen bringt nichts.

4.    In kleinen Schritten vorgehen: Will heißen, einen Schritt nach dem anderen machen. Der Weg ist das Ziel. Etappenziele bescheren Erfolgserlebnisse und einen zusätzlichen Motivationsschub. „Allein ist man nix“, sagt der Volksmund. Mitstreiter und Kumpels oder Kollegen suchen, geht auch sehr gut.

5.    Machen statt planen. Es bringt nichts, generalstabsmäßig zu planen. Tue es leise, aber tue es. Jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Und eine „verlässlich-gerade Fuhr zackern“, was auf Bauernschläue nicht anderes heißt, als Ordnung und Geradlinigkeit halten.

6.    Hehre Ziele sind okay, zwingen sollte man nichts. Warum mit 55 eine Fremdsprache lernen, wenn man nicht will und sie zu nichts braucht? Von daher sollten allen guten Vorsätze Sinn machen.