Platzhirsch Venter am Halmerweg mit 35 Mitarbeiter fällt aus dem Rahmen!

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Fotos unten: Kirn. „Venter- seit 75 Jahren in Kirn Platzhirsch“ - unter diesem peppigen Motto feierte seit dem 6. Oktober das Unternehmen im Halmerweg 2 mit außergewöhnlichen Angeboten und tollen Aktionen sein Firmenjubiläum. Heute ab 9 Uhr ist zum Kindertag eingeladen.

„Venter zieht alle an“ – dieser Slogan wurde zum Wortspiel und war mehrfach zu hören: Bei einer ganz stark frequentierten Modenschau für die ganze Familie, beim feschen Oktoberfest mit der Partyband Atlantis, dem verkaufsoffenen Sonntag sowie bei den Kindertagen zum Abschluss, wo die Kleinsten beim Kinderschminken, Bobby-Car Parcours, der Play Mais Station, beim Teddybären stopfen oder von der Hüpfburg gestern schon gar nicht genug bekommen konnten und sich magisch angezogen fühlten.

35 Mitarbeiter in den beiden Teilbereichen Raumdesign und Haus der Mode arbeiten in dem Unternehmen mit zwei Geschäftsführern. Und mit „einer riesigen Auswahl alles unter einem Dach“ sei Venter eben dominanter Platzhirsch. Unter diesem Slogan lasse sich treffender die Firmenphilosophie nicht beschreiben, wenn Kunden sogar aus dem Rhein-Main-Gebiet von Bad Neuenahr oder Kaiserslautern immer wieder zum Einkaufen zu Venters nach Kirn in den Halmer Weg kommen – darauf sind Diana Techert und ihr Bruder Gunnar Venter sehr stolz.

„Kauf Lokal“- die bundesweit preisgekrönte Serie der Rhein-Zeitung wird bei Venters täglich aufs Neue praktiziert und vorgelebt; - zufriedene Kunden sind seit jeher das Nonplusultra, das A und O: „Nach wie vor möchten wir ganz nahe dem Kunden beratend zur Seite stehen, um dem Wandel vom Internet qualifizierend entgegen zu treten. Wir sind längst konkurrenzfähig, das Internet ist bei uns kein Thema“, sagte Gunnar Venter in der offiziellen Jubiläumsansprache. Schwester Diana nennt fachliche Beratung, weitreichenden Service und die Erfüllung von individuellen Kundenwünschen als ureigenes Interesse.

Ein Beispiel: Kostenfrei kann der Kunde im Bekleidungshaus Venter eine Auswahl mit nach Hause nehmen, in vertrauter Umgebung an- und ausprobieren, schauen, was dazu passt – oder unverbindlich nach drei Tagen zurückgeben. Dieser Service werde überwiegend bei Herren- und Kinderbekleidung in Anspruch genommen, während die modebewusste „frau“ immer wieder gern etwas qualitativ Exklusives selbst anprobiert. Ein Bücherkaffee im Geschäft lässt dann für den Rest der Familie keine Langeweile aufkommen.

Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten bei Venters war die Modenschau mit der neuesten Herbst-Winter Kollektion für die ganze Familie, Young Fashion, Wäsche und Gardinenstoffen. Gerade jetzt zur Oktoberfestzeit sei das Outfit für die ganze Familie vom Dirndl bis zur Krachledernen ein absoluter Hingucker. Solche Präsentationen sind in Kirn Straßenfeger und Publikumsmagnet.

Wer die unaufdringliche Moderation mit geballter Kompetenz etwa bei „Feste feiern“ im Kirner Gesellschaftshaus, oder der „Mode-Rallye“ im eigenen Haus im Halmer Weg erlebt hat, weiß, dass die fachlich-eloquente Textilbetriebswirtin Diana Techert ebenso wie der kaufmännisch versierte Bruder Gunnar ihr Metier von der Pike auf gelernt haben. Ihr allzu früh verstorbener Vater Karl Peter Venter war übrigens viele Jahre Vorsitzender von Kirn-aktiv, Sohn Gunnar trat in seine Fußstapfen und ist Vize bei Kirn-aktiv.

Was steht an, was sind die nächsten Ziele? „Wir haben gerade umgebaut, modernisiert, die Geschäftsräume einladend und kundenfreundlich zukunftsfit als ein offenes, beratendes Anlaufziel für die ganze Familie gestaltet“. Außerdem wollen die Geschwister als „Platzhirsche“ ihren Bekanntheitsgrad regional Richtung Bad Kreuznach und Idar-Oberstein forcieren. Bernd Hey.

Venter in Kirn: 1939 gründete Johanette Venter das Woll- und Kurzwaren Einzelhandelsgeschäft in der Karschportstraße nahe der Dominikschule. Danach zog sie in den Steinweg, verkaufte während dem Krieg dort. 1963 wurde am Halmerweg von Hermann Venter ein größeres Gebäude von der Basalt AG gekauft. Neu im Sortiment: Damen- und Herrenmode sowie Gardinen und Bodenbeläge. Später kamen Farben und Tapeten sowie Kinderbekleidung hinzu. 1968 übernahm Sohn Karl-Peter Venter von Berta Helene und Hermann Venter die Geschäftsführung. Nach Aufenthalten in Frankreich und den USA brachte er visionäre Ideen ins Unternehmen ein. Aus dem Großhandelsgeschäft wurde 1989 ein auf 2000m² umgebautes barrierefreies Vollsortimentshaus. Offene Geschäftsräume wurden zum Selbstbedienungshaus. In den Jahren zuvor wurden kleine Tante-Emma-Lädchen auf dem Land bis an die Mosel und im Saarland von eigenen Außendienstmitarbeitern betreut, weiteres Standbein waren Wolle und Kurzwaren, Strumpfwolle ist seit 75 Jahren im Sortiment. Nach der Lehre und Ausbildung in Bayern kam Diana Techert 2002 in den Betrieb, 2005 Gunnar Venter. Die Geschwister übernahmen 2007 verantwortlich das Unternehmen.

 


Platzhirsch Venter in Kirn

fällt leicht aus dem Rahmen

75 Jahre groß gefeiert

Modenschau sehr beliebt!