In Meckenbach ist der Ostergarten Lichtblick und Hoffnungsträger

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LachendFotos Textende anklicken- Meckenbach. Droben im Dorf an der Ecke „In der Gass/Im Ehrweg“ auf dem Platz, wo früher „Schenkels Schmiede“ stand, ist erstmals in diesem Jahr als ein kleiner Hoffnungsschimmer ein herrlicher Meckenbacher Ostergarten mit der Aufforderung „Bleibt gesund“ entstanden.

In Coronazeiten informierte stellvertretend für die Kita-Kinder und die Spielplatzgruppe vom örtlichen Gemeindehaus um ihre Eltern Ortsbürgermeister Michael Schlarb. Die Gemeindearbeiterin Carolin Philippi, hauptamtlich in Diensten der Stadt Idar-Oberstein beschäftigt, hatte die Idee. Wegen dem Kontaktverbot bastelten die Kinder zu Hause und ständig brachten Mitte der Woche Jugendliche und Eltern wunderschöne Kunstwerke, Unikate oder buntbemalte Eier, und am Karfreitag soll den Ostergarten noch ein Birken-Holzkreuz schmücken, das sonst bei Gottesdiensten im Freien Verwendung findet.

Der Stamm des kleinen Lindenbaumes wurde umhäkelt und mit bunten Ostereiern als dem Fruchtbarkeitssymbol geschmückt. Die kreative Hobbykünstlerin Sabrina Brumm schnitt ein Buch in Eiform zu – Jasmina Schlarb steuerte Lämpchen bei, Anna Zeh brachte österliche Figuren und unter Nachbarin Siri Barth oder Regina und Werner Molz hat sich eine Art Kümmerer-Truppe und „Blumenbewässerungsgruppe“ gebildet. Fast jeder im Dorf leistete einen kleinen Beitrag, und der direkte Anwohner und Administrator der Ortsgemeinde, Jürgen Reichert, stellte WLAN und kostenloses Internet zur Verfügung. Überhaupt ist vor jedem Meckenbacher Haus auffallend farbenprächtig und österlich dekoriert und geschmückt. „Ja, natürlich ist Social Distancing oberstes Gebot der Stunde. Aber trotz dem Abstand halten ist das Zusammenhalten wichtig und jeder möge sich am Frühlingserwachen, dem Blumenschmuck, und dem österlichen Gedanken erfreuen“, dies sei die Kernbotschaft, sagte Michel Schlarb.

390 Meckenbacher und der „Ob“ blicken überaus optimistisch in die Zukunft – im Neubaugebiet „In der Sauerwies“ wurden jüngst drei Bauplätze verkauft. Von den sechs Grundstücken sind noch zwei im Gemeindebesitz, auch die Infrastruktur mache enorme Fortschritte. Keine Leerstände, alle Gebäude intakt, „gemach, es kommen wieder bessere Zeiten!“, ist sich das aus dem Home-Office arbeitende Dorfoberhaupt Michael Schlarb ganz sicher. Und wenn dann droben am Dorfweiher wieder Feste gefeiert werden, kann dort „Schenkels nostalgische Schmiede“ bewundert werden, die einst aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst und dort aufgebaut wurde.

Zu den Fotos: Der Ostergarten am Meckenbacher Ehrweg, Ecke „In der Gass“,  soll Hoffnungsschimmer und Lichtblick und dem österlichen Gedanken förderlich sein, wünschen sich die Organisatoren um OB Michael Schlarb.Sitzend auf der Bank: Regina und Werner Molz!


Michael Schlarb

und Fam.Molz