LED-Experte Rüdiger Lanz aus Simmertal von "RaLEDsource" weltweit Top!

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Simmertal. In Sachen Beleuchtung wird das neue Simmertaler Bürgerhaus ein Referenzprojekt allererster Güte mit neuester LED-Hightech: Der Simmertaler Rüdiger Lanz ließ sich in seiner Heimatgemeinde „nicht die Butter vom Brot nehmen“ und baute eigenhändig die Lichtgehäuse ein: Das ganze Gebäude verbraucht komplett für innen und außen mit dimmbarer und vollfarbener Beleuchtung weniger als 300 Watt, was selbst unter Spezialisten weltweit einmalig, und nicht zu toppen ist.

Im neuen Bürgerhaus war es für den 47-jährigen Tüftler und Elektronikexperten Ehrensache, ehrenamtlich anzupacken, zumal der „Prophet im eigenen Land nichts zählt“. So umschreibt Rüdiger Lanz den harten Wettbewerb hierzulande. Sein Vertriebsleiter Gunter Klee wird deutlicher und weiß, dass man mit innovativen Ideen und solch geringem Verbrauch bei Stromlieferanten nicht mit offenen Armen empfangen wird, und fest im Sattel sitzenden Monopolisten und Lobbyisten leider das Sagen haben: „Nur wenige Kommunen und Bürgermeister trauen sich und sind zur echten Stromeinsparung bereit, es muss viel Überzeugungsarbeit geleistet werden“. Beklagen will Rüdiger Lanz nicht, die Auftragsbücher sind voll und er jettet mit seinen revolutionären Lichtquellen um die Welt. Diese Woche installiert er eine große Industriehalle in Idar-Oberstein, ab der kommenden Woche werden dann mit Partnern drei Großprojekte in Kuala-Lumpur realisiert.

„Wir brauchen im Simmertaler Bürgerhaus nur 15 Watt pro Leuchte, insgesamt 270 Watt, so dass wir hier 500 Lux im Gebäude erreichen“, gegenüber konventioneller Energiesparleuchten waren 1260 Watt geplant, was heißt, dass im Simmertaler Bürgerhaus über 80 Prozent (bei Dimmung sogar 90 Prozent) Energie eingespart wird, erklärt Rüdiger Lanz.

Morgens Rom, mittags Lissabon, abends London; - auch diesen abgegriffenen TV-Werbespot aus der Frisuren-Branche kann das Lanz-Team jederzeit Paroli bieten, Rüdiger Lanz ist weltweit aktiv: In den USA und Südamerika, in Spanien, Marokko, Tunesien, Algerien, Oman und Kuwait. Er ist Deutscher Innovationspreisträger, arbeitet eng mit dem Umweltcampus Birkenfeld zusammen, und seine Referenzen füllen Bände und sind längst Prestige-Vorzeigeobjekte.

Beispielsweise das fünf Sterne Kameha Grand Hotel in Bonn, das schon 2009 ursprünglich mit 35.000 Watt in Vollfarbenausstattung in 25-Meter-Deckenhöhe installiert wurde, mit 5000 Watt ausgelegt war und tatsächlich im Tagesbetrieb mit 1400 Watt auskommt. 2011 wurde es weltweit als bestes Business-Hotel prämiert. Lanz-Technik ist nach fünf Jahren immer noch federführend, und in LED-Beleuchtungstechnik Global-Player im positivsten Sinne: „Die Mitbewerber sind erst da, wo wir vor fünf Jahren waren“, sagt er und belegt dies eindrucksvoll mit Watt und Lumen: Die Lanz-Manufaktur mit Sitz in Simmertal firmiert seine Lichtquelle unter dem Namen „Raledsource™“ und bietet individuelle LED-Lösungen Made in Germany, die Gehäuse und das Inlett werden bei Pirmasens gebaut. Sein Produkt ist Philosophie: „Ra“ steht für die alten Ägypter, die diesen Sonnengott anbeteten, „LED“ steht für die Licht- emittierende Diode und „source“ bezeichnet Quelle und Herkunft. Reledsource™ ist mit  allen möglichen Patent-Schutzrechten mehrfach geschützt. In der Region vertreibt allein Schneider Bau /Merxheim und Marcus Metzler von Paul Albrecht GmbH diese Hochleistungs-LED-Scheinwerfer.

IM Fokus: Rüdiger Lanz (47). Er lernte bei den Optischen Werken in Bad Kreuznach, machte sein Fachabitur und ist seit 1991 Selbstständig. Vor sechs Jahren begann er zu forschen, überging die LED-Spezial-Plastik-Linsen und schuf revolutionär Neues. Seine LED-Leisten von 22 mal 22 Millimeter leisten 500 Watt- die weltweiten Mitbewerber liegen in dieser Klasse bei maximal 100 Watt. Zudem ist Lanz mit jedem Watt 50 Prozent heller, eine vierfach längere Lebensdauer ist garantiert. Lanz arbeitet mit hochpräziser Reflektortechnologie wie bei herkömmlichem Licht, ohne dass man die typische LED dahinter vermutet und warm-weißes Licht wie im Wohnzimmer mit bis zu 140 Lumen pro Watt erzeugt. „Das ist weltweit einzigartig, Lanz ist absoluter Trendsetter“, haben über Pfingsten vier Experten in der Region auf Nachfrage bestätigt. Wo andere aufhören, fängt Lanz an, ganze Stadien, hohe Decken und eine Höhe bis 200 Meter in Vollfarbsystem sind kein Problem.


Drei Macher: Werner Speh (v.l.), Gunter Klee und Rüdiger Lanz