So schaut´s aus: Juni 2019 - Beispiel Vlexx macht Schule -"Rolph" kommt!

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ÜberraschtBrüllendArbeitsrecht bleibt bei Vlexx auf der Strecke, wird mit Füßen getreten und wie so oft durch „Haus-Tarifvertrag“ ausgehebelt. Überstunden sind „hip“ & Mobilität heißt jetzt „Rolph“. NEU: Arbeitgeber in der EU müssen die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer komplett erfassen. Hierzu verpflichtet die Arbeitszeitrichtlinie und die Grundrechtecharta der Europäischen Union, wie Mitte Mai der EuGH (Gerichtshof) in Luxemburg gegen die Deutsche Bank Manipulierer in Spanien entschied. Die in Deutschland übliche Erfassung nur von Überstunden reicht nicht mehr aus, weil mit Ü-Stunden Schindluder getrieben wird und die Politik tatenlos zuschaut! Der EuGH zog jetzt die Reißleine. So schaut’s aus!

Wenn ich nicht mehr weiter weiß…..>>Richtig: Dann gründ` ich einen Arbeitskreis. Das dachte sich wohl auch der RLP-Wirtschaftsminister Volker Wissing, als er aus Zeitvertreib mit einer neuen Kampagne Kieler! Gutachter beauftragte, ihnen die Säckel füllte und Steuergelder verplemperte. Völliger Unsinn. Jeder weiß doch, wo der Hase im Pfeffer liegt, welche Haken hier die Bahn schlägt, beispielsweise, sich nicht an Law & Order, an Fahrplan, an Recht und Gesetz hält! Die Fachwelt und Bahnfahrer stehen bei der "Rolph"-Präsentation daneben und lachen sich einen Ast, schief und buckelig. Warum? Weil sich jeder wegduckt, niemand Probleme angeht. So schaut’s aus!

Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben, blinder Aktionismus, wie einst bei Tetzel und der Reformation anno 1500: „Sobald das Geld im Kasten klingt…die Seele aus dem Fegefeuer springt!“ Vorvorgestern war milliardenschwerer Emissions-Ablasshandel mit Co²-Zertifikaten, vorgestern Klimawandel und Wahldesaster der "Weiter-so" Etablierten, gestern kam „Rolph“- ja genau „Hey!-Ich bin der Rolph, der öffentliche Nahverkehrsoptimierer“! par ordre du Mufti, und heute sollen nach einem Jahr Beratung einer "konzertierten Pflegeaktion" Pfleger mehr verdienen – und schon leisten private (Pflege)-Anbieter Widerstand. D im Juni 2019: Mittlerweile braucht es drei Minister (Heil, Giffey, Spahn) die frohe Botschaft in der Pflege zu verkünden. 2-5 Milliarden Euro sind im Gespräch, viele Arbeitgeber machen gar nicht mit - Obacht, Leute: Was ist „Die Pflege“? Glaubt noch jemand „die kreuznacher diakonie“ sei ein Wohltätigkeitsverein?  In dem knallhart-reinen Wirtschaftsunternehmen läuft „tabula rasa“ im wortwörtlichen Sinn. Alles ausradiert- alles auf Anfang! So schaut’s aus!

Was früher das 13. Monatsgehalt war, wurde durch zwei Einmalzahlungen (Urlaubs-&Weihnachtsgeld) ersetzt. Dies alles wird 2020 nicht mehr gezahlt. Mit dem Neuen im Diakonie-Vorstand kam frischer Wind. Neue Besen kehren gut! So sieht`s aus! Aufgemerkt, sie haben es erraten? „Die Pfleger“ sollen jetzt mehr verdienen. Dies ist auch vertraglich so geregelt, bei der Diakonie hört sich das so an „…niemand soll finanziell schlechter gestellt werden“- aber das Cutten, der Wegfall der Einmalzahlungen ist Fakt, längst ausgesprochen! Bundesweit sind 24 Prozent der bis 27-Jährigen unzufrieden, weil sie mit dem Einkommen nicht auskommen. So schaut’s aus!

Arbeitsverträge sind Makulatur, nicht das Papier wert, worauf sie gedruckt sind und werden durch gesetzwidrige Pamphlets, nächtens ausgeheckt in Hinterzimmern und mit Gewerkschaften -!!!- ausgehebelt. www.Heylive.de liegen mehrere Beispiele vor. „Alles Verbrecher“ sagt Vielbahnfahrer Peter H. aus Monzingen. Vlexx bildet auf Teufel komm `raus und auf Staatskosten aus und behandelt seine Mitarbeiter, Lokführer, wie den letzten Dreck. Und wer ist bitteschön der Staat?

Hintergrund: Wer ist bei der Bundesagentur für Arbeit mit 96.100! eigenen Bediensteten als „arbeitslos“ noch gelistet? Unzufriedene. Ausgebeutete, die sich das Recht herausnehmen, zu kündigen. Schwer vermittelbare. Wirklich Kranke mit gesundheitlichen Defiziten – abgewiesen von Krankenkassen. Solche Leute bildet Vlexx auf Kosten der Allgemeinheit aus und überlässt sie dann ihrem Schicksal. „Hire & Fire“- und alle, Gewerkschaften, Zweckverband, ÖPNV, Politiker und Gerichte schauen dem Treiben zu. Wo kein Kläger, da kein Richter. Über zwei Dutzend „Triebfahrzeugführer“ allein auf der Nahestrecke haben das Unternehmen Vlexx in einem Jahr verlassen, das Netz und die „Sozialen“ Medien sind voll „Vlexx lacht sich kaputt, beutet Mitarbeiter aus, alle vertraglichen Arbeitsvereinbarungen werden mit Füßen getreten“. Keine seriöse Urlaubsplanung, unregelmäßige Dienste, teils sind Zugführer über 13 Stunden bei 9:15 Stunden Zahlung von zuhause weg, kein System, niemand zuständig, alles passiert auf Zuruf – Hauptsache der Zug rollt. So schaut´s aus!

Mitarbeiter mussten bislang einen Antrag stellen und sich von Vlexx ihre Überstunden bescheinigen lassen, damit sie nicht verfallen. Grotesk! Hammer! Das Internet ist voller Vlexx-Kapriolen und Missstände. Und den Unternehmensstart im Saarland sehen viele mit gemischten Gefühlen. Denn durch das Jahresarbeitszeitengesetz ist es für die Firma Vlexx einfach, Mitarbeiter gezielt in die Minusstunden laufen zu lassen und bei Betriebsaufnahme im Saarland (Dezember 2019?) Mehrarbeit leisten zu lassen. GDL und EVG schauen zu. Hinzu kommt, dass Ausbildung auf Fahrzeug und Strecke nicht stattfanden, weil noch kein(e) Fahrzeug(e) da sind. So schaut´s aus!