NEUES aus Meddersheim - Dorf erstrahlt im Lichterglanz - hippe Ideen!

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FOTOS unten ANKLICKEN: Meddersheim. Die Buschtrommeln und die „Adventswichtel“, der Flurfunk und die WhatsApp-Gruppe „Meddersheimer Gebabbel“ haben funktioniert, und alle User machten gemeinsame Sache: Seit Samstag lohnt sich ein Abendspaziergang mit der ganzen Familie durch die Weinbaugemeinde, um adventliches Flair und Lichterglanz zu bestaunen: Viele fleißige und kreative Kinder und Eltern waren voller Tatendrang die ganze Woche über aktiv; - ein ganzes Team von „Wichtelmännchen“ und Anwohnern sorgt nun allabendlich für Lichterglanz. Angela Schumacher, Silke Thul und Patricia Greverath hatten die Idee und waren die „Strippenzieher“. Die Resonanz und die Vielfalt seien überwältigend gewesen, „alle machten mit, um in Coronazeiten den Menschen ein Lächeln und weihnachtliche Vorfreude ins Gesicht zu zaubern. Chapeau!“, lobte Silke Thul. Im ganzen Dorf waren rechtzeitig zum ersten Advent wunderschöne und sehenswerte Fenster zu sehen. Bei Familie Dieter im Wiesengrund 38 steht eine Krippe im Vorgarten. Dort wird auf dem Weg zum Heiligen Abend jeden Sonntag in der Adventszeit und bis zum 6. Januar mit einer anderen Szene und großen Figuren die Weihnachtsgeschichte erzählt.

Die Kinder in den verschiedenen Gruppen der Kita Rasselbande „Auf der Hohl“ bastelten Windlichter und Sterne. Und wo sonst übers Jahr die prächtigen Blumenkübel entlang des Altenberger Bachs mit Blumen das Dorf verschönen, sind jetzt in den Kästen Weihnachtsgestecke mit bunt angemalten Motiven und Sternen sowie Gläser mit Teelichtern zu sehen, die auch Brücken, Geländer und Gartenmauern im ganzen Dorf schmücken. Eine Krippe von Schreinerei Köhler für den Bereich Martinskirche ist noch in der Mache. Wunderschön sind die Sandsteintröge vor dem Haus Zentellini und der Bäckerei Andrae adventlich gestaltet. Der Einfallsreichtum ist schier grenzenlos. Es lohnt sich auch, in die Fenster hinein zu schauen, um die detailverliebten Motive zu erspähen. In Waschbeton-Blumenkübeln lodern Feuer oder sind figürlich-zauberhafte Feen oder Fabelwesen als Eyecatcher zu bewundern. Schneemänner mit rundlichen Bäuchen in weißen Getreide-Säcken von Freimut und Dagmar Hexamer sind mit Heu von Alfred Hahn prall gefüllt, und wenn man in ihre Gesichter schaut, wird man zum Lächeln animiert. Sie stehen am Gemeindesaal, im neuen Buswartehäuschen nahe der „Traube“ von Ingrid und Herbert Langendorf und am alten Feuerwehrhaus, dem Bauhof der Gemeinde. Und dort im ersten Stock aus einem Backsteindurchbruch, wo einst der Probenraum der heutigen Bad Sobernheimer Stadtkapelle geplant war, lugt umrahmt von einer Lichterkette ein Nikolaus mit einem Sack voller Geschenke heraus. „Ho,ho,ho“ steht als Sprechblase auf einer beleuchteten Tafel geschrieben. Adventliche Vorfreude lockt die Menschen in Scharen ins Freie. Es weihnachtet, die Weinbaugemeinde hat sich mächtig herausgeputzt.

Zu den Fotos: Die Menschen in Coronazeiten auf andere, adventliche Gedanken bringen; - das ist in der Weinbaugemeinde in einer Gemeinschaftsaktion mit dutzenden „Weihnachts-Wichtelmännchen“ unter Einhaltung der AHA-Regeln vortrefflich und sehenswert gelungen.