Bärenbach: Vitaltour Bärenroute glänzt mit Highlight "Donnersbergblick"

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Fotos unten - Bärenbach. / Heimweiler. Das Premiumwandern im Naheland erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit - vor einem Jahr wurde die „Bärenroute“ um sieben auf 65 Punkte aufgewertet. Tendenz steigend. Sie ist neben der Vitaltour Felsengarten bei Simmertal und dem Wildgrafenweg in Hochstetten-Dhaun eine von drei Vitaltouren im Kirner-Land; - etwa 13 Kilometer rund um Bärenbach tangiert sie acht Sehenswürdigkeiten. Der Ortsgemeinderat und der Heimat- und Verschönerungsverein um ihren Vorsitzenden Alfred Litzenburger kümmern sich und halten die mittelschwere Tour in Ordnung. Übrigens: Vor 14 Tagen waren die Männer ebenfalls fleißig im Einsatz, strichen das Gebälk und die komplette Fassade der Aussegnungshalle auf dem Friedhof.

Alle Welt spricht vom Donnersberg, aber wo ist er? –diese Frage musste Litzenburger oft beantworten. „Ja, die Bärenroute wird ganz stark frequentiert“, sagte Rolf Klein, der im Unterdorf wohnt und zuletzt Wandergruppen aus Neuwied und Meddersheim Rede und Antwort stand. Jetzt können Wanderer am Donnersbergblick, auf dem höchsten Punkt im „Dreiländereck“ Bärenbach, Heimweiler und Schmidthachenbach, fast in Rundumsicht auf 425 Meter über Normalnull ein weites Panorama bis in den Henauer Steinbruch im Norden, zum 686,5 Meter hohen Donnersberg in der Nordpfalz oder dem Königsberg bei Wolfstein genießen. Gegenüber liegt der Idarkopf am Erbeskopf – letzterer mit 816,32 Meter die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz.

Zur Stippvisite kam Heimweilers neuer Ortsbürgermeister Andreas Setz, der den Männern für die weitere Aufwertung dankte. Das Aussichtspodest liegt an der Römerstraße von der Bärenbacher Ortsgrenze 100 Meter entfernt auf Heimweilerer Gemarkung. Vor zwei Jahren stimmte der Gemeinderat dieser Bärenbacher Maßnahme auf der Bärenroute zu, am Samstag wurde sie von Rolf Klein, Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt und den beiden Beigeordneten Hans Gutheil und Alfred Litzenburger umgesetzt. Josef „Sepp“ Rohr, profunder Mediengestalter hat die drei Schilder grafisch umgesetzt. Sie sind auf etwa 1,30 Meter Blickhöhe auf einzementierten Edelstahlrohren angebracht und gehen in drei Himmelsrichtungen auf alle Sehenswürdigkeiten ein. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ortsgemeinde Bärenbach, vom Heimat- und Verschönerungsverein, der VG Kirn-Land sowie der Naheland-Touristik und kann sich sehen lassen.

Dennis Sordon vom gleichnamigen Garten- und Landschaftsbetrieb war mit Mitarbeitern zuvor ehrenamtlich im Einsatz, ebnete das gut 5 mal 4 Meter große Gelände ein, und verlegte schwere Sandsteinquader. Zwei Sitzgarnituren wurden fest verankert. Steinmännchen am Wegestrand dokumentieren, dass die Strecke beliebt ist.

Weiter in Arbeit sind Hinweisschilder über die Naturdenkmäler Hachenfels und Dietersfels und Streuobstwiesen. Ebenso über das Gasthaus zum Rothenberg, wo „Schinderhannes“ Johannes Bückler zur Lehre ging und die Einkehrmöglichkeit über der Nahe in der Edendell-Achat-Doppelschleife, die 2015 als ganz spezielles Museum ganzjährig durchgängig geöffnet sein wird, verriet Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt.


Neu: Der Donnersbergblick

Podest an der Römerstraße

fleißige Bärenbacher

300 Grad Rundumblick