Feuerwehr-Kreisverband: Nur Übung macht den Meister!

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Fotos UNTEN anklicken. - Bad Sobernheim. Bedingt durch die Ferienzeit war der ausrichtende Kreisfeuerwehrverband mit 20 Teilnehmern aus dem Kreis Bad Kreuznach beim Geschicklichkeitsfahren auf dem Hay-Parkplatz an der Westtangente sehr zufrieden – vor vielen Jahren war die felkestädtische Stützpunkfeuerwehr schon einmal auf dem gegenüberliegenden Real-Parkplatz Ausrichter.

Im vergangenen Jahr war Kirn Austragungsort, und der Nußbaumer Erste Vorsitzende Norbert Jung freute sich, dass die dort siegreichen Feuerwehrleute aus dem Kreis KH beim Landeswettbewerb in Speyer hervorragende Plätze belegen konnte. Dieses Jahr findet der Wettkampf ganz im Norden des Landes, in Speicher, statt. Den Kreis werden dort die Sieger in der Klasse A, Torsten Wilhelm aus Merxheim und in der Klasse B Stefan Müller aus Bad Sobernheim vertreten. Letzterer hatte auch 2017 diese Klasse für sich entschieden. Das teilte Pressesprecher Florian Seith, der mit Steffen Zorn aus der VG Bad Kreuznach Wertungsrichter des Rückwärtsfahren war, als  Ergebnis am Ende des Tages mit. Hauptwertungsrichter war der für Wettbewerbe zuständige Fachbereichsleiter Michael Neumann aus Rümmelsheim.

Fakt ist, dass die Aufgaben der Wehrleute ständig zunehmen. Auf dem Parcours mit seinen acht Stationen war Augenmaß und Übersicht gefragt. Zuerst ging es über eine Schlauchbrücke. Wenn man zu schnell darüber fährt, könnte sie bei einem Einsatz verrutschen und die wasserführenden Schläuche beschädigt werden. Das Entscheidende in der mit Pylonen abgesteckten Spurgasse war, dass sie immer enger wurde und in der Kurve auf jeder Seite maximal fünf Zentimeter Spielraum war.

Die Geschicklichkeitsfahrprüfung mit hoher Leistungsanforderung soll den Fahrern helfen, die beim Einsatz erforderliche Sicherheit im Führen von Feuerwehrfahrzeugen zu verbessern. Teilnehmen konnte jeder, der einen gültigen Führerschein besitzt. „Gerade im vergangenen Jahr musste festgestellt werden, das bei mehr Fahrpraxis mancher Schaden nicht entstanden wäre“, sagten die Organisatoren, ohne dabei Details an die große Glocke zu hängen, oder den ein oder anderen Fauxpas näher zu kommentieren. Andererseits rätseln in Merxheim Bürger und Zeitzeugen noch immer, mit welcher fahrerischen Präzision und Meisterleistung beim Großbrand Ende Februar in der Hauptstraße die Drehleiter aus Bad Sobernheim rückwärts vor das brennende Anwesen fahren konnte. Gleiches und „Spitz auf Knopf“ geht es in der Meisenheimer Untergasse zu wenn die Drehleiter anrückt: Da muss auf dem Marktplatz gewendet und rückwärts in die engen Gässchen gefahren werden – erzählten Wehrmänner. Beim Geschicklichkeitsfahren war auch Zeit für Smalltalk, für den Erfahrungsaustausch oder das Fachsimpeln und nicht zuletzt die Kameradschaftspflege.


Wichtig: Augenmaß

"Maßarbeit"

Spitz auf Knopf

...abgeräumt!